Da ist doch etwas seltsam, es ist tief in mir drin,
Und ich schau genau hin, und ich seh ganz schnell weg.
Zu spät.
Da ist doch etwas seltsam, dieser Blick, dieser Schein,
Und ich schau genau hin und mich zieht´s magisch an.
Zu spät.
Mein Wille ist einsam, mein Treiben ist schwer,
Wir rufen gemeinsam, die Züge sind leer.
Du fühlst das Licht neben Dir die Flut, den Mut
Neben mir, neben mir, neben mir.

Ich heb die Hand hinauf, hinauf zu Dir, hinauf zu Dir,
Ich treibe im Strudel, im Sog, der mich zieht.
Ich lasse mich fallen, kein Gewicht, das mir liegt,
Ich atme den Strom, es leuchtet so hell,
Ich brech in die Fluten, es ist viel zu schnell.
Ich treibe, doch ich kämpfe, ich treibe, doch ich kämpfe,
Ich geb doch nicht auf, ich geb doch nicht auf. 
Mein Blick fällt in Stücke, ohne Ziel, ohne Sinn,
Mich drängt's in die Mitte, nein, da will ich nicht hin.

Da ist doch etwas seltsam, ich hab nie dran gedacht,
Und ich schau genau hin, welchen Weg ich nehm.
Da ist doch etwas seltsam, ich bin sicher wie nie, 
Und ich schau genau hin und ich bin mitten drin.
Es ist nie zu spät.